Schon wieder ist in Hamburg Poppenbüttel eine Kirche von “Unbekannten” geschändet worden. Wäre es keine Kirche, sondern eine Moschee gewesen, würde man statt von “Unbekannten” an dieser Stelle von fremdenfeindlichen Rassisten lesen. Aber da es sich “nur” um eine Kirche handelt, traut sich niemand das böse Wort “Christenhass” auszusprechen.
Obwohl der Kirchenbrand ganz offensichtlich beabsichtigt war - es wurde ein Bibelscheiterhaufen auf dem Altar errichtet und Brandbeschleuniger benutzt - heißt es, die Hintergründe der Tat wären “völlig unklar”.
Von politischem oder gar islamischem Hintergrund geht selbstverständlich kein Mensch aus. Wer auf die Idee kommen könnte, in einer Kirche Gebetsbücher und Bibeln einzusammeln, auf den Altar zu schichten und die ganze Kirche abzufackeln, ist vollkommen unbekannt.
Bereits bei der Kirchenschändung Anfang November, die wohl auf das Konto der selben Täter ging, wurden gezielt christliche Symbole geschändet. Damals traf es eine evangelische Kirche, diesmal eine katholische - ein Hinweis darauf, dass sich die Täterschaft nicht um konfessionelle Unterschiede kümmert, sondern die Christen und ihre religiösen Symbole insgesamt im Visier hat.